Slowakei Exkursion 2011
12 Schülerinnen und Schüler des Kurses 53 im zweiten Ausbildungsjahr besuchten vom 15. bis 22. Mai die Partnerschule in Banska Bystrica in der slowakischen Repuplik. Seit über zehn Jahren findet dieser jährliche Austausch unter Studierenden der Physiotherapie der slowakischen Hochschule für Physiotherapie und der PT Akademie Tübingen statt.
Mit Besuchen und Praktika in Akut- und Rehabilitationskliniken konnten wir Tübinger deren Behandlungskonzepte erfahren und die Studiumsinhalte beider Länder diskutieren.
Gastfreundlich und offen wurden wir empfangen und betreut. Es boten sich viele Gelegenheiten, auch die schönen Städte und Landschaften der Mittelslowakei zu entdecken. Banska Bystrica, Zvolen und Kovacova mit seinen Thermalquellen haben wir genossen, die Burgruine Pusty Hrad erklommen und im Ministry Club hat Bob Sinclair für uns aufgelegt.
Wir freuen uns auf den Besuch der slowakischen Studenten im September in Tübingen!
Fuchsfarm 2011
Vom 8.-13. Mai 2011 waren wir, der Kurs 54 der PT-Akademie Tübingen, mit den Lehrkräften Andrea Kölle und Petra Müller zum Externen Unterricht auf der "Fuchsfarm"- ein Selbstversorgerhaus des Schwäbischen Albvereins.Die 5 Tage standen unter dem Motto "Bewegen und Bewegt sein" und waren von einem abwechslungsreichen Programm geprägt.
In verschiedenen pädagogischen Kleinprojekten und im Hochseilgarten konnten wir viel Neues über uns lernen und stärkten den Teamgeist unseres Kurses. Einführungen in verschieden Arten des Nordic-Walking, Aerobic und Yoga sorgten für viel körperliche Bewegung,ebenso wie unsere Freizeitaktivitäten mit einer Wanderung zur Burg Hohenzollern, einem Besuch im Bad Kap,Volleyball, Baseball und Basketball.
Täglich war eine Kochgruppe für die Zubereitung des Frühstücks und Abendessens zuständig, was immer für viel Spaß in der Küche und Spülküche und natürlich für volle Bäuche sorgte.
Zum traditionellen Grillfest am Donnerstagabend kamen viele Schülerinnen und Schüler aus den anderen Kursen und auch Ehemalige vorbei. Es war ein sehr gelungener Abschluss dieser ereignis-und erlebnisreichen, teamstärkenden Woche, für deren Organisation und lehrreiches Programm wir uns sehr herzlich bei Andrea Kölle und Petra Müller bedanken.
Euer Kurs 54
Physiotherapie im Wettkampf - Neues Erleben
GORE-TEX® Transalpine-Run 2009
Als Anfang September im bayrischen Oberstdorf der Startschuss für den "5.GORE-TEX Transalpine-Run“ fiel, stellten sich 500 Läufer aus über 25 Ländern der Herausforderung Alpencross. In Zweier-Teams legten die Teilnehmer in acht Tagen 230 Kilometer durch vier Länder und über 15.000 Höhenmeter zurück, bevor sie dann ihr Ziel, das italienische Latsch erreichten und das begehrte Finisher-Shirt überstreifen durften.
Bei diesem internationalen Event übernahmen wir, acht Schüler aus dem Kurs 52 der PT-Akademie Tübingen, die physiotherapeutische Betreuung der Läufer. Unter der Leitung von Carsten Stein massierten wir die erschöpften Läufer täglich von 13:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr. Die Tatsache, dass die Läufer z.B. aus Kanada, Japan, Chile. kamen, stellte uns nicht nur vor fachliche, sondern auch vor sprachliche Herausforderungen, die wir aber in kollektiver Zusammenarbeit mit viel Spaß, lösten.
Der tägliche Startschuss für das Rennen morgens um 8:00 Uhr war auch für uns das Zeichen zum Aufbruch. Durch die schönsten Landschaften fuhren wir mit unseren beiden Wohnmobilen in den nächsten Etappenort, wo wir unseren mobilen Arbeitsplatz aufbauten.
Nach acht Etappen feierten wir am letzten Abend mit dem gesamten Team und den Läufern ausgelassen auf der Finisher-Party.
Für uns war es eine tolle Erfahrung, die uns nicht nur aus therapeutischer Sicht lange in Erinnerung bleiben wird.
Sarina, Corinna, Steffi, Patrick, Alexander, Larissa, Mareen und Anja
Kurs 52 der PT-Akademie
SNOEZELEN RAUM Kinderzentrum MARINA / SK
Slowakisch – deutsches Projekt 2008
Erwartungen
Im Vorfeld machten sich natürlich alle Gedanken über einander und über die Kultur, auf die wir treffen würden. Wir Deutschen erwarteten auf gastfreundliche, traditionsbewusste und offene Menschen zu treffen. Aber wir waren uns auch unsicher über die kulturellen Unterschiede, die uns erwarten würden und wie wir uns in dem fremden Land verhalten sollten.
Die slowakischen Studenten erwarteten von den Deutschen, dass wir eher distanziert sind und es schwierig werden würde mit uns Freundschaften zu schließen. Außerdem befürchteten sie, dass wir ihnen eventuell nicht vertrauen würden, da sie aus einem östlichen Land kommen.
Begegnung
Beim ersten Zusammentreffen hatten wir kleine Anlaufschwierigkeiten, was normal ist, wenn zwei fremde Gruppen aus unterschiedlichen Ländern aufeinandertreffen. Durch die gemeinsame Arbeit am Projekt legte sich dies jedoch sehr schnell, aber es fiel auf, dass es sprachliche Barrieren gibt. Diese lösten wir, indem wir uns mit Händen und Füßen, auf Deutsch und auf Englisch unterhielten und Slowaken mit besseren Deutschkenntnissen für die anderen als Dolmetscher dienten. Schon nach kurzer Zeit begannen wir uns gegenseitig wichtige Worte der anderen Sprache beizubringen. In den weiteren Begegnungen war die Sprache nur noch selten ein Hindernis.
Unsere Erwartungen über die offene und herzliche Art der Slowaken haben sich bestätigt und obwohl es Probleme und Meinungsverschiedenheiten bei der Ausführung des Projektes gab, haben wir diese immer gemeinsam gelöst. Nicht nur die Stunden bei der Arbeit, sondern auch unserer Freizeit haben wir fast immer gemeinsam verbracht. Wir haben zusammen gegessen, getrunken, unsere Abende mit Spielen und Unterhaltungen verbracht. Sowohl tagsüber wie auch nachts sind wir in den verschiedenen Städten unterwegs gewesen und haben uns gegenseitig die Kulturen näher gebracht. Außerdem haben wir durch Klinikbesichtigungen und praktische Erfahrungen im Klinikalltag die Unterschiede der Physiotherapieausbildung und des Gesundheitswesens kennengelernt. Auch sportliche Aktivitäten kamen nicht zu kurz. Neben Schwimmen, Frisbee- und Federballspielen sowie einem Volleyballturnier gab es auch einen Besuch im Hochseilgarten.
Am Ende eines sehr interessanten und schwierigen Projektes möchten wir die Erfahrungen und begonnenen Freundschaften nicht missen. Wir sind glücklich und stolz auf das Ergebnis des Projekts in der Slowakei und freuen uns über die Möglichkeit an so einem Projekt teilnehmen zu können.
Simone und Dana











